Latium: Rom? Nein, Danke! Vier entspanntere Geheimtipps

Nemisee - Lago di Nemi

 

Kurz und knapp: unsere Geheimtipps in Latium und unsere einwöchige Reise

Latium in drei Worten: ehrwürdig, entschleunigend, inspirierend

Schönster Slow-Travel-Moment in Latium: ein Erdbeertörtchen in Nemi genießen

Ultimativer Latium Tipp: Latium von Rom abkoppeln. Entweder nur Rom Umland oder nur Rom. Latium ist eine eigene Reise wert!

 

In den Herbstferien haben wir uns derzeit einwöchige Italien-Familien-Tripps ohne Stress auf die Fahne geschrieben. Grund ist auch, dass die Italien Flüge ab Köln oder Düsseldorf immer (noch!) recht günstig sind. Denn wenn die Flugpreise schon sehr hoch sind, dann wird ein einwöchiger Urlaub schnell unbezahlbar und das wollten wir auf keinen Fall. Rom stand schon lange auf unserer Bucket Liste. Ich habe ja schon viele Metropolen Europas besucht: London, Paris, Berlin, Barcelona, München etc. Rom darf da natürlich nicht fehlen. Warum aber nicht Rom unseren Urlaub so besonders schön gemacht hat, sondern eher das Umland um Rom drumherum in Latium, das erfährst du in diesem Blogartikel. Ich präsentiere dir vier Geheimtipps in Latium und eine Reise, die du sofort nachbuchen kannst.

Fakten zur Region Latium

Die verschiedenen Regionen in Latium

Viele kennen Latium (auf Italienisch „Lazio“) nur als das Gebiet, durch das man hindurchmuss, um zum Kolosseum zu kommen. Dabei ist diese Region in Mittelitalien so viel mehr als nur der „Speckgürtel“ der Hauptstadt.

Damit du ein Gefühl für die Dimensionen bekommst: Latium ist groß (etwa so groß wie Hessen!) und unglaublich vielfältig. Wenn wir Rom ausklammern, teilt sich die Region grob in diese vier Himmelsrichtungen auf:

  • Der Norden (Tuscia / Viterbo):
    Hier grenzt Latium an die Toskana und Umbrien. Es ist das Land der Etrusker. Es gibt hier viele Thermalquellen und Wälder. Die Atmosphäre wird hier oft als ein bisschen geheimnisvoll und gedämpft beschrieben.

  • Das grüne Herz im Osten (Rieti & Sabiner Berge):
    Wenn du Berge und absolute Ruhe suchst, bist du hier richtig. Diese Gegend ist berühmt für ihr erstklassiges Olivenöl und ihre unberührte Natur. Hier ticken die Uhren noch langsamer als im Rest Italiens .

  • Der sonnige Süden (Latina & Frosinone):
    Richtung Neapel wird es mediterraner. Hier findest du die Riviera di Ulisse (Odysseus-Küste) mit traumhaften Stränden und das Hinterland, die Ciociaria, mit ihren mittelalterlichen Bergdörfern.

  • Die Castelli Romani (Südöstlich von Rom):
    Der Eigentümer unserer Ferienwohnung Marco hat die Castelli Romani als der "Vorgarten" Roms in den Albaner Bergen bezeichnet. Lauten seinen Aussagen flüchten selbst die Römer, wenn ihnen ihre Stadt zu heiß und zu laut wird dorthin. Seine Frau kommt aus Rom und ist somit das beste Beispiel. Es ist die Gegend der vulkanischen Seen und des kühlen Weißweins.

Zu deiner Info: Die Geheimtipps in diesem Blogartikel beziehen sich auf die Castelli Romani. Ich empfehle dir in 1 Woche nicht alle Himmelsrichtungen des Latium zu bereisen. Das wäre wieder nur Stress. Nimm dir nicht zu viel vor, sondern reise lieber mehrere Male in den Latium oder unternimm eine längere Reise dorthin.

Warum die Region Latium für Hochsensible der ideale Urlaubsort ist

Hier ein paar Fakten, warum die Region für uns Hochsensible der ideale Ort zum Durchatmen ist:

  • Wasser für die Seele: Die Landschaft ist vulkanischen Ursprungs. Das bedeutet für dich: Wunderschöne, ruhige Kraterseen (wie der Albaner See oder der Bolsenasee) mit fast schwarzem Sand und tiefblauem Wasser, die eine unglaubliche Stille ausstrahlen.

  • Älter als Rom: Hier findest du Spuren der Etrusker und uralte Villen, die schon lange vor dem römischen Trubel existierten. Es ist Geschichte zum Anfassen, aber ohne die langen Warteschlangen der Vatikanischen Museen.

  • Zwischen Hügeln und Meer: Latium bietet den perfekten Mix. Im Osten schützen die Berge des Apennin, im Westen rauscht das Tyrrhenische Meer. Dazwischen liegen sanfte Hügellandschaften mit Olivenhainen und Weinbergen – genau das richtige Panorama, um die Augen zu entspannen. Auch wir haben Hügel und Meer verbunden. Mee(h)r später :-).

  • Kulinarik ohne Hektik: Die Region ist berühmt für deftige, ehrliche Küche (wie die Porchetta, einen kräutergefüllten Rollbraten) und den leichten Weißwein aus den Castelli Romani. Hier wird Essen noch zelebriert, nicht "to go" konsumiert.

Aber jetzt starten wir mit den Geheimtipps im Latium.

Latium Geheimtipp 1: Genzano di Roma – Unser entspannter Ausgangspunkt inmitten von Olivenbäumen

Unser absolutes Highlight des Urlaubs und Latium Geheimtipp Nr. 1 war unsere Unterkunft. Eine Ferienwohnung im Haus der Eigentümer auf einem Anwesen mit 220 Olivenbäumen und einem Ausblick bis an die Küste mit Blick auf das Tyhrrenische Meer. Wir hatten das große Glück, dass die Wohnung traumhaft war und die Eigentümer, ein älteres Ehepaar mit italienisch/schweizerischen Wurzel unglaublich gastfreundlich und herzlich. Wir haben uns vom ersten Moment an wie zu Hause gefühlt. Und jede Minute, die wir auf diesem paradiesischen Anwesen genossen haben, war voller Slow Travel Moments. Siehe da….

Ausblick von unserem Balkon auf die Olivenfelder in Genzano di Roma

Spaziergang zwischen den Olivenbäumen…was für eine Ruhe :-)

Unsere Kinder durften bei der Olivenernte helfen und natürlich das Olivenöl testen

Von unserer Unterkunft aus waren wir sehr schnell überall: zahlreiche Supermärkte sind einfach mit dem Mietwagen zu erreichen. Wir haben von Genzano aus (wo übrigens knapp 23.000 Menschen leben) viele wunderschöne Geheimtipps entdeckt. Unter anderem Nemi. Voila..

Geheimtipp 2: Nemi – Erdbeerdorf am Seeufer

Nemi ist nur ca. 15 Fahrminuten von Genzano di Roma entfernt und hat uns total verzaubert. Mit seinen rund 2.000 Einwohnern ist Nemi ein kleines Dorf. Trotzdem hat der Ort eine lange Geschichte, die eng mit dem gleichnamigen See verbunden ist und bis in die Antike zurückreicht. Nemi selbst liegt direkt über dem See. Das kleine Städtchen ist vor allem für seine Erdbeeren bekannt. Und das merkt man auch schnell in den kleinen, verwinkelten Gassen! Es duftet oft nach den frischen Früchten, und an den Ständen gibt es alles Mögliche aus Erdbeeren. Was uns aber besonders gefallen hat: Mitte Oktober waren hier kaum andere Touristen. Es fühlte sich sehr authentisch an, so richtig typisch italienisch in einer kleinen und überschaubaren Altstadt. Genau diese Gelassenheit haben wir sehr genossen.

Lago di Nemi (Nemisee)

Zum Café trinken und Erdbeertörtchen essen, haben wir uns für das beste Café in der kleinen Altstadt mit der wundervollen Aussicht direkt auf den See entschieden: die Bar delle Fragole, also die Erdbeer-Bar. Im Internet gehen die Meinungen zu dieser “Bar” bzw. dem Café etwas auseinander, aber wir haben unseren Besuch dort sehr genossen. Die Törtchen waren hervorragend. Die leckersten Erdbeertörtchen, die wir je gegessen haben. Auch der Cappuccino war spitze und so wie man ihn in Italien erwartet. Vielleicht sind da die Einheimischen etwas strenger in der Bewertung, aber wir haben unsere Besuche in der Bar delle Fragole jedes Mal gefeiert.

Und ja: der Genuss des Erdbeertörtchens mit Blick auf den See ist unser Slow Travel Moment.

Hier ein paar Eindrücke für euch von unserem Trip nach Nemi.

Erdbeertörtchen in der Bar delle Fragole in Nemi

Fußgängerzone in Nemi mit der Bar delle Fragole im Hintergrund

Verwinkelte Gassen in Nemi

Wenn du Lust auf mehr hast, kannst du die Gegend um Nemi auch zu Fuß erkunden – ganz entspannt. Man kann vom Ort hinunter zum See spazieren oder leichte Wege am Ufer entlang gehen. Eine kleine Bootsfahrt auf dem Nemisee ist auch eine schöne Möglichkeit, die Landschaft vom Wasser aus zu sehen. Ein Picknick am Seeufer passt da natürlich auch perfekt ins Bild. Dafür hatten wir aber leider keine Zeit mehr. Beim nächsten Mal.

Geheimtipp 3: Castel Gandolfo – Mehr als nur die Sommerresidenz der Päpste

Castel Gandolfo war für uns eine dieser absolut positiven Überraschungen. Das Dorf, bekannt vor allem für die frühere Sommerresidenz des Papstes, liegt malerisch auf dem Kraterrand des ehemaligen Vulkans Laziale, direkt oberhalb des Albaner Sees. Mit seinen rund 9.000 Einwohnern ist es zwar größer als Nemi, aber weit entfernt von der Hektik Roms.

Als wir durch die Gassen schlenderten, war es zumindest Mitte Oktober angenehm ruhig. Das war für uns schon mal ein großes Plus.

Die andere wunderschöne und bunte Seite in der Altstadt von Castel Gandolfo

Marktplatz in Castel Gandolfo

Ein Highlight unseres Besuchs war natürlich der Besuch der Papstresidenz und der dazugehörigen Gärten. Wir haben Mitte Oktober kein Ticket vorab gebucht, sondern haben uns direkt vor Ort ein Ticket gekauft, was sehr unkompliziert war. Falls du dennoch vorab ein Onlineticket erwerben möchtest, schau einfach hier.

Castel Gandolfo diente den Päpsten über viele Jahrhunderte als Sommerresidenz auch auf Grund der kühleren Temperaturen. Papst Franziskus öffnete sie dann 2016 für die Öffentlichkeit und verzichtete von da an in den Sommermonaten dort zu verweilen. Stattdessen blieb er jeden Sommer trotz der hohen Temperaturen im Gästehaus Santa Marta im Vatikan. Auch unser neuer Papst Leo wird wohl alles so belassen und den Sommer im Vatikan verbringen.

Jetzt aber zurück zur (ehemaligen) Sommerresidenz des Papstes und zu unserem Besuch: Auch in den Räumen der Residenz war es sehr leer und angenehm. Wir konnten uns Zeit nehmen durch die historischen Säle zu gehen, die Atmosphäre auf uns wirken zu lassen, ohne gedrängt zu werden. Auch unsere zwei Töchter, die ehrlicherweise mit Papstthemen anfangs nicht so viel anfangen konnten, waren plötzlich total interessiert an seinem Leben und sehr beeindruckt von der Residenz. Hier ein paar Eindrücke für euch:

In unserem Ticketpreis war der Besuch des geheimen Gartens inclusive. Der Garten an sich war äußerst gepflegt, hat uns jetzt aber nicht so stark beeindruckt. Viel schöner war die Aussicht vom Garten aus auf den Lago Albano.

Blick vom geheimen Garten auf den Lago Albano

Und noch ein Ausblicksfoto vom Garten der Papstresidenz

Wir waren uns als Familie einig: Castel Gandolfo hat uns unheimlich gut gefallen. Es ist eine sehr gute Alternative zum Vatikan Besuch. Es ist stressfrei, authentisch und sehr geschichtsträchtig. Verbindet es am besten noch mit einem Abendessen in einem der tollen Restaurants in der kleinen Altstadt. Wir haben dort zwar nicht gegessen, aber den Besuchern dort dezent auf “die Teller” geschaut und waren begeistert von dem, was wir gesehen haben. Schaut euch einfach mal die folgenden Restaurants an: Pagnanelli, das Arte e Vino in der Altstadt (dies wäre unser Favorit) und das La Gardenia mit Blick auf den Albaner See.

Geheimtipp 4: Anzio – Strandüberraschung an einem grauen Tag

Anzio (ca. 58km südlich von Rom gelegen) ist mit seinen etwas über 50.000 Einwohnern schon eine kleine Stadt und hat eine interessante Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht – und leider auch eine traurige, denn der Ort spielte eine wichtige Rolle bei der Landung der Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Aber zurück zu unserem positiven Eindruck von Anzio.

Wir hatten uns auf Meeresluft gefreut, aber leider erwischten wir in Anzio einen eher grauen, regnerischen Tag. Nicht gerade das Idealbild eines Strandtages, dachten wir zuerst. Doch genau das hat uns überrascht: Trotz des Wetters war der Strand von Anzio wirklich schön. Er ist breit und weitläufig, mit feinem Sand. Er erinnerte mich auf Grund der leichten Felsformationen sogar an bisschen an die Algarve. Selbst im Nieselregen spürte man das Potenzial für entspannte Stunden am Meer. Wenn auch nicht an unserem Besuchertag.

Auch wenn der Tag wetterbedingt nicht zum Baden einlud, war es schön, einfach am Wasser entlang zu gehen, die frische Seeluft einzuatmen und den Blick über das Meer schweifen zu lassen. Es war eine andere Art von Entspannung als am Nemisee oder am Lago Albano. Anzio ist heute immer noch der Zufluchtsort für die reichen Römer im Hochsommer, um vor der Hitze in der Hauptstadt zu fliehen. Völlig verständlich, denn in Anzio weht immer eine Brise und ist daher auch für kurze Stippvisiten im Sommer geeignet.

Strand bei der Küste in Anzio

Und noch ein Strandbild in Anzio

Anzio ist für uns ein weiterer Beweis, wie vielseitig diese Region abseits der bekannten Pfade ist und wie gut sie sich für entschleunigtes Reisen eignet.

Latium hat uns gezeigt, dass eine Reise nach Italien nicht zwingend über Rom laufen muss. Wer entschleunigt reisen und dabei trotzdem Geschichte, Natur und Kulinarik in vollen Zügen genießen möchte, ist in den Castelli Romani genau richtig. Ich hoffe, meine vier Geheimtipps inspirieren dich für deine nächste Italien-Reise.

FAQ: Latium Geheimtipps

Was sind die schönsten Geheimtipps in Latium abseits von Rom?

Die schönsten Latium Geheimtipps liegen in den Castelli Romani, südöstlich von Rom. Nemi mit seinem Kratersee und den berühmten Erdbeeren, Castel Gandolfo mit der ehemaligen Papstresidenz und dem Blick auf den Albaner See, Genzano di Roma als ruhige Unterkunftsbasis und Anzio mit seinem weitläufigen Strand gehören für uns zu den absoluten Highlights. Alle vier Orte sind in weniger als einer Stunde vom Flughafen Rom erreichbar.

Warum ist Latium ideal für hochsensible Reisende?

Latium bietet genau das, was hochsensible Menschen für echte Erholung brauchen: weite Landschaften, ruhige Kraterseen, kleine Dörfer mit überschaubaren Altstädten und eine Kulinarik, die zum Verweilen einlädt. Anders als Rom ist das Latium-Umland nicht auf Massentourismus ausgerichtet. Wer die Castelli Romani außerhalb der Sommermonate besucht, erlebt eine Region, die noch sehr authentisch und entschleunigt wirkt.

Wie lange sollte man für eine Latium-Reise einplanen?

Für die Castelli Romani empfehlen wir mindestens eine Woche mit einer festen Unterkunftsbasis. Wir haben von Genzano di Roma aus alle vier Geheimtipps bequem als Tagesausflüge unternommen. Wir empfehlen aber Rom vom Latium Umland abzukoppeln. Entweder nur Rom für 4-5 Nächte oder nur Latium für eine Woche. Man hat von dieser Variante am meisten.

Ist Nemi schön?

Definitiv und unbedingt einen Besuch wert. Nemi ist eines dieser seltenen Dörfer, die sich trotz ihrer Bekanntheit eine echte Gelassenheit bewahrt haben. Mitte Oktober waren kaum andere Touristen dort. Die verwinkelten Gassen, der Blick auf den Nemisee und natürlich die Erdbeertörtchen in der Bar delle Fragole sind ein absolutes Highlight. Wer Zeit hat, kann auch zu Fuß vom Dorf hinunter zum See spazieren oder leichte Wege am Ufer entlang gehen.

Lohnt sich ein Besuch der Papstresidenz in Castel Gandolfo?

Ja, sehr. Seit Papst Franziskus die Residenz 2016 für die Öffentlichkeit öffnete, kann man die historischen Säle, den geheimen Garten und den beeindruckenden Blick auf den Albaner See besichtigen. Tickets sind oft auch spontan vor Ort erhältlich, zumindest in der Nebensaison. Für uns war es eine sehr gute Alternative zum Vatikanbesuch in Rom: stressfrei, authentisch und überraschend beeindruckend auch für Kinder.

Was ist die beste Reisezeit für die Latium?

Wir empfehlen Mai bis Juni oder September bis Oktober. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm, die Landschaft ist grün und die Orte noch nicht überlaufen. Der Oktober hat uns besonders gut gefallen: warm tagsüber, ruhig und mit einer wunderschönen Herbststimmung in den Olivenhainen.

Braucht man in Latium ein Auto?

Für die Region Latium empfehlen wir einen Mietwagen. Die Dörfer liegen zwar auch mit dem Zug oder Bus erreichbar, aber mit dem Auto ist man deutlich flexibler und kann spontan Abstecher zu ruhigen Aussichtspunkten oder kleinen Dorfmärkten machen. Nach Rom selbst würden wir jedoch nie mit dem Auto fahren. Für einen Tagesausflug in die Hauptstadt ist der Zug die entspanntere Wahl.

Über die Autorin

Saskia Vocke ist hochsensible Reisende und die Stimme hinter Slow Travel Moments. Sie reist am liebsten entschleunigt, abseits der touristischen Hochburgen, an Orte mit viel Natur und ruhigen Momenten. In ihren Artikeln teilt sie selbst erprobte Routen und ehrliche Eindrücke für alle, die Urlaub als echte, tiefe Erholung erleben möchten.

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