Stressfrei durch Venetien: unsere Route für 1 Woche Rundreise
Warum Venetien im Herbst eine ideale Wahl für eine einwöchige Rundreise ist
Wenn du mich fragst, welches zumindest mein europäisches Lieblingsland ist, kann ich die Frage nicht eindeutig beantworten. Spanien war lange meine zweite Heimat. Darum verbinde ich mit Spanien, besonders mit Barcelona, sehr viel. Portugal ist seit ein paar Jahren unser Sommerreiseziel und ich habe dieses Land total lieben gelernt und möchte es unbedingt vollständig kennenlernen, also nicht nur die Algarve. Aber Italien? An unsere Italien-Herbsturlaube in den letzten 2 Jahren verbinde ich besonders schöne Erinnerungen. Ich bin einfach Italien-Fan. Die Menschen, das Essen, die Vielseitigkeit der Landschaft und die kurzen Flugzeiten machen dieses Land für uns als Familie mit drei hochsensiblen Familienmitgliedern (ich und unsere 2 Mädchen), die gern stressfrei reist, zu unserem absoluten Top-Ziel. Aber warum eine 1 Wochen Venetien-Rundreise im Herbst eine ideale Wahl für stressfreies, hochsensibles Reisen ist, hängt für uns auch mit dem Klima zusammen. Wir reisen nur im Herbst und dann ist es einfach herrlich dort. Im Sommer sind uns die Temperaturen zu hoch. Bei 35 Grad im Schatten ist - zumindest für uns- stressfreies Sightseeing nicht mehr möglich.
Italien ist super geeignet für kürzere Trips und bietet so viel zu sehen, dass wir 2023 und 2024 in den NRW Herbstferien nach Italien geflogen sind. In diesem Artikel erzähle ich euch etwas von unserer wunderschönen Venetien Rundreise, die ich jedem nur empfehlen kann. Denn es war definitiv ein absolut stressfreier Urlaub und das, obwohl wir so viel gesehen haben und der Urlaub uns unzählige Slow Travel Moments geboten hat.
Beginn unserer stressfreien einwöchigen Venetien-Rundreise
Wir waren 2023 vom 2. bis 9. Oktober in Venetien. Nach einigen ausgefallenen Pandemie-bedingten Urlauben hatten wir bei diesem Urlaub definitiv den „Papst in der Tasche“ (kleiner Spoiler…bei unserer Latium Rundreise, wo wir geographisch dem Papst viel näher waren, war dies nicht unbedingt der Fall. Den passenden Blogartikel zu Latium verlinke ich euch am Ende).
In Venetien passte einfach alles. Wir sind schon bei ungewöhnlich sommerlichen Temperaturen in Köln losgeflogen. Allein der einstündige Flug war für mich schon die Reise wert. Während des gesamten Fluges hatten wir von Köln bis zum Zielflughafen Verona nicht eine einzige Wolke am Himmel. Und es war Oktober, nicht Juli. Der Flughafen in Verona ist klein, aber fein und wurde zu unserem Reisezeitpunkt umfangreich für die Olympischen Winterspiele 2026 in Norditalien renoviert. Wenn ihr also eure Reise plant, wird es in neuem Glanz erstrahlen (was auch nötig war). Unseren Mietwagen haben wir wie immer über Check 24 (keine Werbung, sondern wirklich eine Empfehlung..siehe Reisetipps) gebucht. Die Abholstation am Flughafen Verona war außerhalb des Terminals. Wir wurden mit einem Shuttle Bus abgeholt, was super funktionierte.
Longare – Unser entspanntes Basislager auf dem Land
Rundreise bedeutet für uns NICHT, dass wir unsere Schlafstätte wechseln, sondern dass wir immer zu unserem ursprünglichen Basislager :-) zurückkehren. In Venetien haben wir uns den eher unbekannten, aber sehr authentischen Ort Longare als Wohnort ausgesucht. Longare ist ein beschauliches Dorf in der Region Venetien, etwa 10 Kilometer südlich von Vicenza gelegen. Mit knapp 6.000 Einwohnern bietet der Ort eine sehr ruhige und entspannte Atmosphäre. Wir haben allerdings nicht bewusst Longare ausgewählt, sondern die Unterkunft in Longare, die traumhaft!! war. Wir lieben gerade im Herbst einen Urlaub auf dem Land, wo wir so richtig abschalten können. Und wir lieben auch Unterkünfte, wo die Eigentümer vor Ort wohnen. So war es in Longare. Die Unterkunft haben wir wie immer über Fewo-direkt.de (soll keine Werbung sein..die lieben Eigentümer wissen nicht, dass ich sie hier erwähne) gefunden. Wir haben auf dem Land bei Sylvi und Phil gewohnt, ein italienisch-britisches Ehepaar, die dort hautberuflich den Hof und ein großes Weingut betreiben. Die Zwei wohnten im Appartment “nebenan”. Wir haben uns jeden Tag kurz gesehen, Sylvi hat uns Eier und frische Köstlichkeiten vom Hof geschenkt. Es war eine unfassbar herzliche Atmosphäre. Genau dieser Kontakt zu den Einheimischen machte für uns diesen Urlaub so besonders. Die Unterkunft war total charmant, aber -wie in Italien typisch- sehr rustikal und einfach., aber absolut sauber und gepflegt. Wir mögen es rustikal einheimisch, ohne Neubau-Feeling. Unsere Mädchen haben den traumhaften Garten genutzt. Ein großes Highlight war der zu der Unterkunft gehörige Pool. Und ja: wir hatten 7 Tage Anfang Oktober ungewöhnlich warmes und sonniges Wetter bei Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad. Dies ist definitiv nicht jedes Jahr so. Aber wir haben es genossen.
Unsere Ziele um Longare herum
Auf der folgenden Karte seht ihr die Ziele, die wir in den 7 Tagen bereist haben: Vicenza (ca. 20 Minuten Fahrtzeit von Longare), Padua (ca. 40 Minuten Fahrtzeit von Longare), Verona (50 Minuten Fahrtzeit) und natürlich Venedig (50 Minuten Fahrtzeit). Wir waren nicht jeden Tag unterwegs, sondern haben uns auch die nähere Umgebung zu Fuß angesehen und waren am Pool oder im Whirpool, um uns nach den Tages- bzw. Halbtagesausflügen zu erholen. Denn auch Tagesausflüge können mit zwei Kindern, die schnell reizüberflutet sind und nicht so gern lange laufen, anstrengend werden.
Ich stelle euch jetzt kurz und knackig unsere Ausflugziele vor. Mir geht es in diesem Artikel ausdrücklich nicht darum, euch die Historie des Dogenpalasts in Venedig näher zu bringen. Da befragt bitte Google oder ChatGPT oder kauft euch einen klassischen Reiseführer. Ich zeige euch eher versteckte Ecken, gebe euch Tipps für ruhige und einfach wunderschöne Momente an diesen traumhaften Orten. Starten wir mit dem Ort, der uns mit am meisten begeistert hat: Vicenza!
Ein Slow Travel Tag in Vicenza
Anders als Verona oder Venedig kannst du in Vicenza entspannt durch die Straßen schlendern, ohne in Touristenströme zu geraten wie es uns in Venedig passiert ist. Logisch…der Canale Grande wartet nicht nur auf uns. Aber Vicenza ist genau richtig für dich, wenn du bewusst reisen möchtest und das ruhige und authentische Italien liebst. Wir haben in Vicenza, wo übrigens ca. 110.000 Menschen wohnen, “nur” knapp 5 Stunden verbracht. das ist natürlich viel zu wenig. Aber wir wollen wiederkommen. Unser Ziel war, mit zwei eher wenig lauffreudigen Kids einfach nur die Stadt kennenzulernen und ein bisschen durch die Gassen bummeln und Kultur zu schnuppern. denn die gibt es in Vicenza geballt. Nicht umsonst wurde Vicenza und die Villen und Bauten Palladios im Jahre 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Wo kann man in Vicenza am besten parken?
Bevor wir diverse Orte bereisen ist immer unsere erste Frage: “Wo parken wir am besten oder am sichersten oder am zentralsten?” Meist googeln wir uns die Finger wund und daher mache ich es dir an dieser Stelle ganz einfach. In Vicenza empfehlen wir dir folgende Parkadresse: Garage Castello Parcheggio in der Viale Roma 10. Es handelt sich um eine riesige Garage mit Personal. Wir haben den Schlüssel dort abgegeben und unser Auto wurde liebevoll geparkt. Klingt riskant, ist es aber gar nicht. Es funktionierte alles perfekt und es handelt sich definitiv um eine seriöse Adresse. Dahinter steht ein bekanntes Unternehmen, das in ganz Italien an vielen Orten kleine Parkhäuser betreibt. In Vicenza passen laut Webseite 110 Autos in die “Garage”.
Start unseres Slow Travel Spaziergangs in Vicenza
Bevor ich euch unsere Vicenza Route näherbringe, muss ich doch auf einen berühmten Namen eingehen, der das Stadtbild prägt und den du einfach gehört haben musst. Andrea Palladio. Andrea Palladio (1508–1580) war einer der einflussreichsten Architekten der Renaissance. Seine Entwürfe, inspiriert von der klassischen römischen Architektur, prägten nicht nur Vicenza, sondern auch viele andere Städte Europas. Sein Werk „Vier Bücher zur Architektur“ beeinflusst Architekten bis heute. Zu seinen bekanntesten Bauten gehören die Basilica Palladiana, das Teatro Olimpico und die Villa La Rotonda – alle in Vicenza und ein absolutes Muss, wenn du dich für Kultur interessierst. Wir haben diese Orte allerdings nur von Außen begutachtet und nicht von Innen besichtigt.
Der Park Giardino Salvi in Vicenza
Der Giardino Salvi in Vicenza ist ein malerischer Stadtgarten, der definitiv zu einem Slow Travel Moment einlädt. Er wurde im 16. Jahrhundert angelegt und bietet heute eine perfekte Mischung aus historischen Elementen und naturbelassenen Bereichen. Kurz nach seiner Eröffnung wurde der Park jedoch geschlossen und erst 1909 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wege schlängeln sich durch den Park, der gesäumt ist von alten Bäumen und kunstvoll gestalteten Blumenbeeten sowie einem Ententeich bzw. zwei Kanälen. Gestaltet hat ihn Andrea Palladio. Die Loggia Valmarana bildet den Hot Spot des Parks mit ihren sechs Säulen und dem dreieckigen Giebel, die sich im Wasser spiegeln.
Wir haben uns dort einfach mit einem Café to go auf eine Bank gesetzt und das Treiben im Park beobachtet. Herrlich!
Spaziergang durch die Haupteinkaufsstraße “Corso Andrea Palladio”
Der Name für die Hauptstraße schien ganz sicher schnell gefunden und lässt sich zumindest gut merken. Was auffällt sind die sehr vielen eher chiquen Boutiquen und Geschäfte. Besonders unter dem Säulenbogen. Zu empfehlen ist unbedingt einen kurzen Abstecher auf ein Eis bei der Gelateria Capo di Latte in der Corso Antonio Fogazzaro 56. Direkt am Corso Andrea Palladio liegt übrigens ein von ihm erbautes Haus -das Casa del Cogollo Nr. 156. In diesem Haus befindet sich eine super schöne Ferienwohnung, die ihr auch über Fewo-Direkt buchen könnt. Mit dem Eis in der Hand schlendert ihr weiter Palladios Hauptstraße entlang direkt zum historischen Kern Vicenzas: der Piazza dei Signori
Piazza dei Signori
Die Piazza dei Signori ist der hauptplatz von Vicenza. Der Platz ist einfach Italien-pur. Überragt von Säulen mit dem Löwen des hl. Markus und dem Erlöser, spielt dieser Platz die gleiche Rolle wie der Markusplatz in Venedig, nämlich die eines Forums aus der Antike. Der 80 Meter hohe Bissara-Turm mit der Uhr (ein Wachturm aus dem 12. Jahrhundert) sticht natürlich sehr hervor, auch weil er leicht schief ist. Außerdem befindet sich auf diesem Platz noch die berühmte Basilika von Palladio. Das Bauwerk hatte keinen religiösen Zweck. Heute beherbergt es das Museo del Gioiello (Schmuckmuseum). Von der Terrasse im obersten Stock hat man einen herrlichen Blick über die Stadt, der am frühen Abend besonders schön ist. Leider wurde uns dies nur erzählt. Bei unserem nächsten Besuch in Vicenza werden wir die Basilika von Innen besichtigen.
Piazza delle Erbe
Die Piazza delle Erbe grenzt direkt an die Piazza dei Signiori, ist aber der kleinere, gemütlichere Platz direkt hinter der Basilica Palladiana. Der Name “Erbe” weist darauf hin, dass es ein Marktplatz ist, auf dem vor allem Obst, Gemüse und lokale Produkte verkauft werden (daher der Name „Erbe“ = Kräuter). Besonders in den Abendstunden kann man hier bei einem Glas Aperol einen wunderbaren Slow Travel Moment genießen.
TOP Sehenswürdigkeiten in Vicenza
Unser Slow Travel Spaziergang ist hat nichts mit einer Sight Seeing Tour zu tun. Dennoch kannst du einen Spaziergang wunderbar mit dem Besuch der TOP Sehenswürdigkeiten in Vicenza verbinden. Wenn wir das nächste Mal in Vicenza sind, dann würden wir folgende Sehenswürdigkeiten auch von Innen besichtigen (ich verlinke direkt zur Website):
Das Teatro Olimpico: das erste überdachte Renaissance Theater Eurpas aus dem 16. Jahrhundert, wo noch heute Aufführungen stattfinden.
Die Basilika Monte Berico: eine Kirche mit gotischen und barocken Elementen, kunstvollen Mosaiken und einem tollen Blick auf Vicenza. Hier solltet ihr zu Fuß von der Innenstadt ca. 30 Minuten einplanen oder mit dem Auto fahren. Parkplätze sind genug vorhanden.
die Villa Rotonda: die berühmteste von 60 Villen erbaut von Andrea Palladio.
Padua:
Auch in Padua haben wir -ähnlich wie in Vicenza- nur knapp 6 Stunden verbracht, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Geparkt haben wir unseren Mietwagen im Car Park padua City Center. Von dort aus sind wir hin über die Via de Santo knapp 2km (25 Minuten) zum Prato del Valle gelaufen, einem der größten Plätze Europas und definitiv ein Must-See in Padua. Der Weg hin verlief unter anderem neben den Straßenbahnschienen her an Häuserfassaden, die nicht so hübsch waren. Da empfiehlt es sich eher, durch die Stadt zu laufen, wo viele Geschäfte sind. Das haben wir dann beim Rückweg zum Parkhaus auch so getan.
Was sofort auffällt: Padua ist eine absolute Studentenstadt und besonders bei Medizinstudenten aus aller Welt sehr beliebt. Und genau das Studentenfeeling macht den Flair der Stadt aus. Vicenza ist eher mondäner, Padua hipper und jünger.
Wir waren an einem Montag in Padua und die Stadt war ziemlich gut besucht, weil auf dem Prato della Valle Markttag war. Zig Händler hatten dort ihre Stände aufgebaut und verkauften alles Mögliche: Von Anziehsachen, Handyhüllen, Ketten und Unterwäsche. Uns war es da ehrlich gesagt zu voll. Wir hätten den Platz lieber ohne Marktstände genossen. Aber es war trotzdem schön.
Nach dem trubeligen Markttreiben war uns nach einem ruhigen Platz, um einen leckeren Cafe zu trinken. Und darum sind wir eben nicht in das berühmte Café Pedrocchi gegangen, wo es uns viel zu voll war, sondern nur 300m vom Prato della Valle entfernt in das Café Caffeine in der Via Roma, was nicht historisch, sondern eher studentisch ist. Aber wir fanden es super und hatten einen sehr ruhigen Tisch drinnen. Auch der Café und der Latte Macchhiato waren erstklassig.
Von dort aus haben wir uns die Universität Padua näher angesehen. es gibt verschiedene Uni-Gebäude in der Stadt, aber das Zentralgebäude liegt mitten im Zentrum und ist einfach historisch und architektonisch unfassbar schön. Hier ein kurzer Einblick in die wunderschöne Architektur der Universität.
Verona: intensiver 2 Stunden Stop
Auf unserer Rundreise durch Venetien haben wir Verona leider nur kurz am Abreisetag besucht – ein Zwischenstopp auf dem Weg zum Flughafen. Und ja. das ist im Grunde eine Beleidigung an diese wunderschöne Stadt, für die man locker auch 2 ganze Tage einplanen kann. Unser erster Eindruck war durchweg positiv. Eins steht fest: Beim nächsten Mal nehmen wir uns mehr Zeit für diese Stadt!
Verona, mit seinen rund 260.000 Einwohnern, ist mehr als nur die Stadt von Romeo und Julia. Klar, der berühmte Balkon in der Via Cappello in der Altstadt zieht die Touristen magisch an. Und über den Balkon haben wir auch viel gehört und gelesen, was jetzt nicht so unsagbar toll war, dass man in Verona den Balkon unbedingt sehen muss. Bei unserem 2 Stunden Trip haben wir ihn nicht besichtigt, obwohl er doch recht zentral in der Altstadt liegt. Vom Parkplatz sind wir direkt durch das berühmte Wahrzeichen von Verona geschritten: das Stadttor Portoni della Bra.
Wir haben in Verona einfach einen lockeren Spaziergang u.a. auch durch die Altstadt gemacht, vorbei an der berühmten Arena von Verona, die uns fast mehr beeindruckt hat von Außen als das Kolosseum in Rom.
Direkt an der Piazza Bra und angrenzend an die Arena startet der Liston – eine elegante, breite Promenade, die von historischen Palazzi und gemütlichen Cafés gesäumt ist. Hier lassen es sich die Veroneser und Besucher gleichermaßen gutgehen: Man flaniert entspannt, trinkt einen Espresso oder beobachtet einfach das bunte Treiben. Wenn Du es ruhig magst, kannst Du Dich hier in ein Café setzen, die Atmosphäre genießen und das Flair der Stadt auf Dich wirken lassen. Wir sind einfach über den Liston zur Mittagszeit flaniert. Die Restaurants waren voll mit jungen Leuten und Studenten, die wohl gerade Pause hatten.
Von der Arena sind die Via Armando Diaz entlang gelaufen und haben von dort aus den Fluss “Etsch” überquert.
Unser Ziel: die Gelateria La Romana in der Via IV Novembre. Dort haben wir ein fantastisches Eis genossen und sind dann entspannt wieder Richtung Parkplatz geschlendert.
Entspannte Ausflugtipps in Verona
Wenn wir beim nächsten Mal nach Verona reisen und mehr Zeit im Gepäck haben, dann werden wir den Tipps unserer italienischen Vermieter folgen und uns diese Besichtigungen vornehmen:
Giardino Giusti: Dieser wunderschöne Renaissance-Garten mit Labyrinth und Aussichtspunkt bietet einen entspannten Rückzugsort mitten in der Stadt. Er liegt in Veronetta und ist schnell von der Altstadt aus über die Via Nizza zu erreichen. Dazu müsst ihr wieder den “Etsch” überqueren.
Basilica di San Zeno Maggiore ist einen Besuch wert. Sie gilt als eine der schönsten romanischen Kirchen Italiens und hat eine beeindruckende Atmosphäre. Dorthin lauft ihr ca. 20 Minuten von der Arena aus am Ufer des Etsch entlang (müsst ihn nicht überqueren).
Castel San Pietro. Die Festung liegt auf einem Hügel und bietet einen fantastischen Blick über Verona. Du kannst entweder die Treppen hochsteigen oder es dir mit der Standseilbahn (Funiculare di Castel San Pietro) bequem machen. Oben erwartet dich ein super Panorama.
Unser Fazit: Verona hat definitiv ganz viel zu bieten und ist ideal für einen Städtetrip mit Kindern, da es einfach nicht zu groß und nicht zu überlaufen ist (außer die paar wenigen Hot Spots :-). Beim nächsten Mal werden wir uns Zeit nehmen – stressfrei und in unserem eigenen Tempo, um viel mehr in Verona zu entdecken. 😊
Kurz und knapp: Venetien Rundreise 1 Woche
Venetien in drei Worten: vielseitig, harmonisch, erfüllend
Schönster Slow-Travel-Moment in Venetien: Da könnte ich unzählige nenne. Morgens der Cafe auf unserer Terrasse der Ferienwohnung in Longare mit Blick in den grünen Garten und in Venedig das Treiben auf dem Campo San Angelo beobachten.
Ultimativer Venetien Tipp: Wählt unbedingt einen festen Standort im Grünen statt einer Hotel-Hopping-Tour! Wir fanden Longare (südlich von Vicenza) strategisch genial. Von dort aus könnt ihr sternförmig Venetien entdecken: Venedig, Padua, Vicenza und Verona so wie auch Treviso sind als entspannte Tagesausflüge machbar. So bekommt ihr die geballte Kultur dieser Städte, habt aber abends immer euren gewohnten Rückzugsort, um die Reize und vielen Eindrücke zu verarbeiten.
Wenn du Fragen zu unserer Venetien-Rundreise hast, dann schreib mir einfach unter saskia.vocke@gmail.com