Algarve Rundreise ohne Stress: Fels- und Sandalgarve in 2 Wochen
Praia Dos Caneiros
Kurz und knapp: Unsere 16-tägige Rundreise An die Fels- und Sandalgarve in Kombination
Rundreise in drei Worten: kontrastreich, weitläufig, entschleunigend
Schönster Slow-Travel-Moment: Die absolute Ruhe an der Praia da Marinha nach 18:00 Uhr, wenn die Tagestouristen weg sind und die Felsen Schatten spenden.
Ultimativer Rundreise Tipp: Bleibe mindestens fünf Tage an einem Ort, um das ständige Kofferpacken zu vermeiden und kombiniere die Fels- mit der Sandalgarve. Die Strecke mit dem Auto ist in maximal 1,5h wunderbar auch im Hochsommer zu schaffen.
In diesem Artikel erzähle ich dir, wie diese Rundreise konkret aussah, welche Buchten uns an der Felsalgarve wirklich umgehauen haben, welche wir beim nächsten Mal auslassen würden und warum Ferragudo als Basis funktioniert hat, obwohl der Ort selbst nicht unser persönliches Highlight war.
Warum die Kombination Fels- und Sandalgarve genau richtig war
Im Herbst 2023 stand für uns fest: Im Sommer 2024 geht es wieder an die Algarve, so wie auch schon die Jahre zuvor. Bei der Reiseplanung sitzen wir immer zu viert an einem gemeinsamen Tisch und jeder darf für den kommenden Sommerurlaubs seine Wünsche äußern. Mein Mann und ich sind sehr verschieden. Er würde am liebsten jedes Jahr an den gleichen Ort in das gleiche Haus reisen und das die nächsten 30 Jahre. Ich bin das Gegenteil: ich würde am liebsten jedes Jahr neue Orte und Unterkünfte entdecken. Darum kam es 2024 zu einem Kompromiss. Ich habe für die Familie eine Rundreise geplant, da ich gerne auch mal die Felsalgarve näher kennenlernen wollte, um den Kontrast zur Sandalgarve zu sehen. Gesagt, getan.
Ich plante diesen Trip wie immer unter der Slow-Travel Devise.
Unsere Regel seit Jahren lautet deshalb: mindestens 5 Nächte pro Ort. Lieber zwei oder drei richtig gute Standorte als sieben halbherzige. Für die Algarve Rundreise 2024 hieß das konkret: 5 Nächte in Ferragudo an der Felsalgarve und 11 Nächte in Castro Marim an der Sandalgarve, wo wir auch schon die Jahre zuvor an unseren Sommerurlaub verbracht haben. Dazwischen ein kurzer Zwischenstopp in Estoi, der sich am Ende auf genau eine Stunde beschränkt hat.
Das Ergebnis war die entspannteste Rundreise, die wir bisher gemacht haben. Dass wir leider in diesem Urlaub alle 4 an Corona erkrankt sind, vergessen wir jetzt mal ganz schnell. Reisen sind halt nicht bis ins allerletzte Detail planbar. Nun zurück zur Reiseplanung.
Anreise über Faro und Mietwagen über Check24
Wir sind von Nordrhein-Westfalen aus direkt nach Faro geflogen.
Unseren Mietwagen haben wir wie immer über Check24 gebucht (soll keine Werbung sein..nur ein lieb gemeinter Tipp). Das machen wir schon seit Jahren so und sind jedes Mal zufrieden, sowohl mit der Auswahl als auch mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Vom Flughafen Faro aus ging es dann direkt nach Ferragudo, unserer Basis für die ersten 5 Nächte an der Felsalgarve. Die Fahrt dauert je nach Verkehr etwa 45 bis 60 Minuten.
Mehr zu unseren allgemeinen Reisetipps rund um Anreise, Mietwagen-Strategien und stressfreies Packen findest du bald in einem separaten Artikel hier auf dem Blog.
Ferragudo: charmantes Fischerdorf und perfekter Ausgangspunkt
Ferragudo war bewusst unsere Wahl für die Felsalgarve, allerdings nicht, weil uns der Ort selbst so sehr gereizt hat, sondern weil die Lage für uns ideal war. Ferragudo liegt am östlichen Ufer der Flussmündung des Arade, direkt gegenüber von Portimão und ist geografisch so positioniert, dass man innerhalb kürzester Zeit die schönsten Buchten zwischen Carvoeiro und Alvor erreicht. Wer seine Basis für die Felsalgarve sucht und dabei weder im Trubel von Lagos noch in der Hotelburg-Atmosphäre von Albufeira landen möchte, fährt mit Ferragudo gut.
Der Ort selbst ist ein kleines, weiß getünchtes Fischerdorf mit schmalen Gassen, einem hübschen Hauptplatz und einem überschaubaren Hafen. Die Atmosphäre dort ist nett und entspannt. Aber ganz ehrlich: Es gibt an der Algarve Orte, die deutlich sehenswerter sind. Tavira zum Beispiel, mit seiner Altstadt und den orientalisch anmutenden Dächern, oder auch Cacela Velha mit seinem unglaublichen Ausblick auf die Ria Formosa. Auch die Altstadt von Lagos soll, wenn auch touristischer, sehr reizvoll sein. (kleiner Spoiler: Lagos wählen wir als Homebase für unsere Rundreise 2026). Wenn du also eine Algarve Rundreise planst und auf der Suche nach dem einen, besonders charmanten Ort bist, an dem du jeden Abend bewusst durch die Gassen schlenderst, ist Ferragudo nicht zwingend die erste Wahl.
Dennoch haben wir in Ferragudo ein paar schöne Stunden verbracht. Wir sind einfach durch die Gassen flaniert und zur katholischen Kirche “Igreja Matriz de Ferragudo” (anderer geläufiger Name Igreja N. Sra. da Conceição) gelaufen. Von dort habt ihr einen sehr schönen Blick auf Portimão und die Mündung des Rio Arade. Die Kirche hatte leider gechlossen, soll aber sehr schöne Innenräume haben. Mehr zu den Öffnungszeiten erfahrt hier.
Als Ausgangspunkt für die Erkundung der Felsalgarve ist Ferragudo nahezu ideal. Von hier aus erreicht man innerhalb von 10 bis 30 Autominuten die schönsten Buchten der Region. Was an der Algarve insgesamt allerdings eine kleine Herausforderung bleibt: Zu den wirklich schönen Stränden muss man fast immer mit dem Auto fahren. Das war auch bei unserer Unterkunft in Ferragudo so.
Unsere Unterkunft in Ferragudo
Wir haben uns bewusst für eine Ferienwohnung entschieden, wie eigentlich immer auf unseren Reisen. Unsere Unterkunft in Ferragudo bot genug Platz für vier Personen, ohne dass wir uns auf den Füßen standen, und wir hatten einen Parkplatz direkt am Haus. Allerdings waren wir sehr froh, dass wir dort nur 5 Tage geblieben sind. Im Inserat stand „Klimaanlage“. Diese Klimaanlage entpuppte sich als alter, lauter und staubiger Ventilator. Dementsprechend heiß war es nachts. Ich würde niemals im Sommer an die Algarve fahren, ohne moderne Klimaanlagen in den Schlafräumen. Nicht, dass wir die nachts immer anhaben, aber zumindest tagsüber kannst du die Zimmer etwas runterkühlen, bevor du abends dann ins Bett steigst. Weiterer wunder Punkt waren die lauten Nachbarn, die bis 3h nachts auf der Terrasse grölend und lachend gefeiert haben. Das ist uns so noch nie passiert. Deshalb lieben wir Agroturismo ohne viele Nachbarn wie bei unserer Reise nach Venetien oder Rom. Aber an der Algarve im Hochsommer ist die volle Einsamkeit dann nicht unsere allererste Wahl.
Somit haben wir uns dann etwas müde und erkältet aufgemacht, um die folgenden Buchten zu entdecken.
Die schönsten Buchten der Felsalgarve nähe Ferragudo, Portimão und Cavoeiro
Die Felsalgarve ist berühmt für ihre dramatischen Steilküsten, ockerfarbenen Felsformationen und versteckten Buchten, die man teilweise nur über Treppen oder kleine Klettereien erreicht. In den 5 Nächten in Ferragudo haben wir bewusst nur drei Buchten besucht. Mehr wäre für uns nicht entspannt gewesen, weniger hätte sich nach verschenkter Zeit angefühlt. Hier sind unsere ehrlichen Erfahrungen, mit allem, was uns gefallen und was uns weniger gefallen hat.
Praia dos Caneiros: der Hausstrand von Ferragudo
Die Praia dos Caneiros ist die Bucht, die direkt zu Ferragudo gehört. Mit dem Auto sind wir in wenigen Minuten dort, der Parkplatz ist überschaubar, aber meistens findet sich ein Platz. Der Strand selbst ist breit, weich und wird von beeindruckenden Felsformationen eingerahmt. Was uns hier besonders gefallen hat: Die Atmosphäre ist familiär, nicht überfüllt und es gibt ein gutes Restaurant (Rei das Praias) direkt am Strand für ein Eis oder einen kleineren oder auch größeren Snack. Für uns als hochsensible Familie war die Praia dos Caneiros der Strand, den wir mehrfach besucht haben, weil er einfach unkompliziert ist und keine große Logistik erfordert und wir auch nicht Hunderte Stufen runter- und wieder hochsteigen müssen.
Praia do Vale Centeanes: ruhig, schön, erreichbar
Etwa 10 Kilometer östlich von Ferragudo in Richtung Carvoeiro liegt die Praia do Vale Centeanes. Die Bucht ist eine echte Empfehlung für alle, die etwas Ruhe suchen, ohne sich durch unwegsames Gelände kämpfen zu müssen. Der Parkplatz ist gut zu finden, der Weg zum Strand kurz und unkompliziert und die Bucht selbst ist wirklich schön: feiner Sand, klares Wasser und Felswände, die das Ganze einrahmen. Wir haben hier einen Vormittag verbracht. Es war voll im Juli, aber nicht überlaufen. Meine Mädels haben an der Bar des Restaurants „O Stop“ Eis gekauft. Für uns war die Praia do Vale Centeanes ein perfektes Beispiel dafür, dass schöne Buchten an der Algarve nicht zwangsläufig Massentourismus bedeuten müssen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Die sehr bekannten Algar Seco Rocks liegen nur einen Katzensprung entfernt. Wir haben die bekannten Felsformationen im Hochsommer allerdings nicht besucht, da es uns zu überlaufen und heiß war.
Praia do Vale Centeanes nähe Carvoeiro
Praia da Marinha: das absolute Highlight, mit klugem Timing
Die Praia da Marinha ist eine der bekanntesten Buchten der Algarve und gilt zu Recht als eine der schönsten Buchten Europas. Genau aus diesem Grund haben wir überlegt, ob wir der Bucht eine Chance geben sollen. Mein Mann und ich waren schon vor der Geburt der Kinder einmal einen Tag in der Vorsaison an der Praia da Marinha. Und selbst da war es schon voll. Und volle Strände mögen wir absolut nicht.
Wer hier in der Hochsaison zur Mittagszeit hinkommt, findet einen überfüllten Parkplatz, einen Strand voller Sonnenschirme und kaum Möglichkeiten, die Schönheit dieses Ortes wirklich zu genießen.
Unser Tipp, der diesen Strand für uns zum Highlight der ganzen Felsalgarve gemacht hat: erst gegen 17:30 Uhr oder 18:00 Uhr hinfahren. Wir sind Ende Juli um genau diese Uhrzeit dort angekommen und haben auf dem großen vorgelagerten Parkplatz problemlos eine freie Lücke gefunden. Direkt am Parkplatz stehen mehrere Foodtrucks, an denen man sich mit einem kalten Getränk oder einem Eis eindecken kann, bevor es zur Bucht hinuntergeht. Der Weg zum Strand erfordert ein paar Stufen und je nach Bucht muss man auch ein wenig klettern, um zu den verschiedenen Strandabschnitten zu gelangen. Wir hatten Glück mit der Ebbe und konnten so die einzelnen kleinen Buchten der Praia da Marinha leicht erreichen.
Blick vom Parkplatz auf die Praia da Marinha
Was diese späte Uhrzeit so wertvoll macht: Die Sonne steht bereits so tief, dass die Bucht im Schatten liegt. Man wird also nicht mehr von der Hitze erschlagen und gegrillt, was im Juli ein nicht zu unterschätzender Faktor ist. Die Tagestouristen sind bis dahin größtenteils abgezogen. Wir haben dort zwei Stunden bis 20:00 Uhr verbracht, sind durch das flache Wasser gewatet, haben die Felsen aus der Nähe bewundert und einfach diesen Moment der Ruhe an einem sonst überlaufenen Ort genossen. Besonders unseren Mädchen hat die Praia da Marinha gut gefallen. Sie hatten kleine „Body Boards“ dabei und sind ein wenig gesurft und auf die Felsen geklettert. Siehe Foto :-)
Praia da Marinha am Abend Ende Juli gegen 19h
Zwischenstopp am Palácio de Estoi: schön innen, enttäuschend außen
Auf der Fahrt von Ferragudo nach Castro Marim haben wir uns einen kurzen Zwischenstopp gegönnt und uns das Palasthotel “Pousada Palácio de Estoi,” ein historischer Palast aus dem 18. Jahrhundert, näher angesehen. Das kleine Hotel mit seinen 63 Zimmern gehört zu den “Small Luxury Hotels of the World”. Das Schöne daran (zumindest für neugierige Touristen wie uns): Auch wenn man dort nicht übernachtet, kann man die Innenräume kostenlos besichtigen, was einen Stopp auf der Durchreise sehr unkompliziert macht.
Die Innenräume haben uns tatsächlich begeistert. Stuckdecken, große Spiegel, kunstvolle Wandmalereien und die typische rosafarbene Fassade des Rokoko-Stils machen den Palácio innen zu einem kleinen Schmuckstück. Wir haben einen besonders eindrucksvollen Saal gesehen, an den ich noch lange zurückdenken musste. Wer sich für Architektur und historische Innenausstattung interessiert, wird an diesem Stopp seine Freude haben.
Pousada Palácio de Estoi
Was uns allerdings überrascht hat im negativen Sinne: der Außenbereich. Wir hatten uns auf einen schönen Garten gefreut, vielleicht ein paar schattige Plätze, einen einladenden Pool, an dem man kurz die Füße ins Wasser halten kann. Die Realität Ende Juli war eine andere. Der Garten wirkte karg, fast vernachlässigt. Der Pool lag in der prallen Mittagssonne ohne jeden Schatten und sah einfach nicht einladend aus. Bei den Temperaturen, die im Juli an der Algarve herrschen, ist ein Außenbereich ohne schattige Rückzugsorte kein Erlebnis, sondern eher eine Belastung.
Unser Fazit zu Estoi: Eine Stunde reicht für das Palácio de Estoi vollkommen aus, wenn man sich auf die Innenräume konzentriert. Als längerer Zwischenstopp oder gar Tagesausflug würde sich der Ort für uns nicht eignen, zumindest nicht in der Hochsaison. Wer ohnehin von der Felsalgarve in Richtung Sandalgarve unterwegs ist, kann den kurzen Abstecher aber problemlos einplanen, ohne dass es den Tag durcheinanderbringt. Übernachten würden wir in dem Palasthotel übrigens nicht. Da gibt es für uns bodenständigere, schönere Unterkünfte nähe Faro. Gut schlafen tun wir auch ohne Schloss und Palast “drumherum”.
11 Nächte Sandalgarve mit Castro Marim als Lieblings-Homebase
Nach den 5 Nächten an der Felsalgarve sind wir von Estoi aus weiter in den Osten gefahren, nach Castro Marim, direkt an der spanischen Grenze. Castro Marim ist seit Jahren unsere Lieblings-Homebase an der Algarve. Von 2022 bis 2025 sind wir dort zwischen 11 und 15 Nächten geblieben. Auch 2026 haben wir wieder 9 Nächte dort geplant.
Was wir an Castro Marim besonders schätzen: die praktische Infrastruktur. Es gibt ausgezeichnete Supermärkte wie Lidl oder Corvo, was die Selbstversorgung als Familie extrem einfach und stressfrei macht. Genau das brauchen wir als hochsensible Familie. Wir kochen in der Ferienwohnung gerne selbst und möchten nicht jeden Abend in einem Restaurant essen. Dazu kommt die ruhige Atmosphäre, die kurze Distanz zu unseren Lieblings-Stränden mit Karibikflair wie Praia Verde und Praia do Barril und die Nähe zu Tavira, Cacela Velha und Ayamonte (über die Grenze nach Spanien). Castro Marim ist für uns das gelungene Gegenstück zur Felsalgarve: mehr Weite, mehr Ruhe und weniger touristisch.
Wer Details zu den schönsten Stränden der Sandalgarve, einen Guide für Tavira oder einen Geheimtipp wie Ayamonte unweit der Sandalgarve sucht, findet diese in meinen anderen Beiträgen, die ich euch verlinkt habe. Ein eigener, ausführlicher Artikel zu Castro Marim folgt in den nächsten Wochen.
Unser Fazit zur Algarve Rundreise mit zwei Standorten
Eine Rundreise muss nicht bedeuten, jeden zweiten Tag die Koffer zu packen. Zwei gut gewählte Standorte wie Ferragudo und Castro Marim können dieselbe Vielfalt bieten wie sieben Stationen, aber ohne den Stress, der oft mit klassischen Rundreisen verbunden ist. Für uns ist das die einzige Art zu reisen, die wirklich entspannend ist. Genau diese Erkenntnis nehme ich auch mit in unsere Algarve Rundreise 2026, bei der wir wieder zwei Standorte kombinieren werden: 7 Nächte rund um Lagos an der Felsalgarve und 9 Nächte in Castro Marim an der Sandalgarve. Ich werde berichten :-)
Häufige Fragen zu unserer Algarve Rundreise
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Die Praia da Marinha sollte in der Hochsaison nicht zur Mittagszeit besucht werden, da der Strand dann sehr überlaufen ist und die Hitze ohne Schatten kaum auszuhalten ist. Wir empfehlen einen Besuch ab 17:30 Uhr oder 18:00 Uhr. Zu dieser Zeit liegt die Bucht im Hochsommer im Schatten, der Parkplatz wird leerer und die Tagestouristen ziehen sich zurück.
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Ferragudo ist als Ausgangspunkt für die Felsalgarve sehr gut geeignet. Von hier erreicht man innerhalb von 10 bis 30 Autominuten die schönsten Buchten zwischen Carvoeiro und Alvor, darunter die Praia da Marinha, die Praia do Vale Centeanes und die Praia dos Caneiros. Der Ort selbst ist ein ruhiges Fischerdorf und damit eine entspannte Alternative zu touristischen Hochburgen wie Albufeira oder Lagos.
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Castro Marim liegt direkt an der spanischen Grenze und bietet eine ideale Mischung aus Ruhe, praktischer Infrastruktur und kurzen Distanzen zu den schönsten Stränden der Sandalgarve. Supermärkte wie Lidl oder Corvo machen die Selbstversorgung einfach, und Orte wie Tavira, Cacela Velha und Ayamonte (Spanien) sind in kurzer Fahrzeit erreichbar.
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Estoi mit dem Palácio de Estoi lohnt sich für einen kurzen Zwischenstopp von etwa einer Stunde, wenn man ohnehin von der Felsalgarve in Richtung Sandalgarve fährt. Die Innenräume des Palastes sind sehenswert, der Außenbereich war bei unserem Besuch im Juli aber wenig einladend, da der Garten karg wirkte und der Pool ohne jeden Schatten in der prallen Sonne lag. Als längerer Tagesausflug eignet sich Estoi in der Hochsaison nicht.
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Nein, für diese Rundreise ist ein Mietwagen praktisch unverzichtbar. Die schönsten Buchten der Felsalgarve sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln kaum oder gar nicht erreichbar. Auch der Zwischenstopp in Estoi und die Fahrt von Ferragudo nach Castro Marim sind ohne Auto sehr umständlich. Wer auf einen Mietwagen verzichten möchte, sollte sich auf einen einzelnen Standort konzentrieren, der Strände in Fußnähe bietet, zum Beispiel direkt in Lagos.